Archiv der Kategorie 'Großes Kino'

Keep in mind…#4

Eine Sternstunde der DSF-Reportagen



Keep in mind…#3

portlandia

pauli hooligans

Da fielen nicht nur den Ultras Teldafax (formerly known as Sad Toyz Leverkusen) fast die Augen raus:

Alles und Nichts

Bereit für Musik, die wirklich eklig klingt? Ich meine so richtig schlimm? Haltet noch kurz inne:
Afterchangeswearemoreorlessthesame meckert sich schon mal für’s Derby ein.
„Mein HSV“ heißt der neue Track der Sängers GANO, der zur Szene des HSV passt wie der Arsch auf den berühmten Eimer. Sneaker zu bedruckten Jeans, weißes Hemd mit schwarzem Mantel drüber und als Krönung diese Frisur…Oder alternativ ein Player-Lederjäckchen im Studio samt Goldkette (erinnert mich von der Deko übrigens schwer an das Zlatko-Video damals im Big Brother-Container). Alles sein wollen, nichts darstellen – HSV.
Optisch schon eine absolute Granate sind sein Gewimmere über den Rautenclub (dieser Text!) sowie die bemitleidenswerten Komparsen der Gipfel der Geschmacklosigkeit. Als Krönung dürfen ihn die Frauen auf der Tribüne auch noch anschmachten – Schmerzensgeld bitte! Es gibt weit mehr als 100 Songs über den FCSP (80% Folk-Ska-Punk), worunter sich auch ganz schön viele Stücke tummeln, die nach fünf Sekunden bereits SKIP schreien. Auch alte ran-Sampler befinden sich in meinem CD-Regal. Aber keines der Lieder mit Bezug zum Fußball hat in mir einen solchen Ekel hervorgerufen wie das, was jetzt kommt. Bühne frei für den R-Kelly aus Pinneberg:

Gazzetta war nen Tick schneller

Keep in mind…#2

this is england

Keep in mind…#1

idiots

The rules of attraction

-and it’s a story that might bore you, but you don‘t have to listen, because I always knew it was going to be like that.

Alte DVD’s durchgekramt und auf einen Klassiker gestoßen. Basierend auf dem Roman von Bret Easton Ellis schuf Roger Avary 2002 einen witzigen, manchmal aber auch etwas konfus wirkenden Film, der sich ganz klar von den Markt dominierenden Teenager-Schnulzen abgrenzte. Während American Pie mit dummen Sprüchen, Sexismus und pubertären Männerphantasien Millionen einspielte, legte Avary Wert darauf, das „no vision“ Gefühl des Romans auch auf der Leinwand umzusetzen. Mit James van der Beek, Jessica Biel, Shannyn Sossamon und Fred Savage griff er auf amerikanische Serienstars zurück , die größtenteils bisher in erzkonservativen Serien mitspielten und dort die Probleme weißer, reicher Jugendlicher ausdebattierten. Gerüchte besagen, dass der Film endgültig für den Rausschmiss von Biel aus der Serie „Eine Himmlische Familie“ sorgte.

Im Film selbst geht es um das Leben der Studenten Sean Bateman (van der Beek), Lauren Hyde (Sossamon), Victor Johnson (Kip Pardue), Lara Holleran (Biel) sowie Paul Denton (Ian Sommerhalder). Klischeehaft pfeifen die sich ordentlich was rein, vögeln wild in der Gegend herum und haben ihre liebe Mühe damit, den Anschein des Studierens aufrecht zu erhalten.

http://www.youtube.com/watch?v=nDkAQ7d1D90&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=scRIysIOG5U

Es ist die alte Geschichte von enttäuschter Liebe, von Begehren und Verzweiflung. Suizid, Essstörung,Vergewaltigung – die ganze Bandbreite. So sehr sich die verschiedenen Charaktere auch finden wollen, sie stehen sich doch nur selbst im Weg.

http://www.youtube.com/watch?v=E6EPa9Fw3Lk

Dieser Film bietet kein Happy End, sondern nur einen abgebrochenen Monolog von Sean Batement und endet so abrupt, wie er begann.

I didn‘t know where I was going, some place unoccupied I hoped, at first I thought there were things about her I would never forget. But in the end all I could think about was-