Archiv der Kategorie 'Irgendwas ist immer'

Magdeburg

Magdeburg, Sachsen-Anhalt. Lange nicht mehr dort gewesen. Nach dem verpassten Aufstieg 2006/2007 in die zweite Liga erging es dem 1. FCM nicht wirklich gut. Stichwort „Schade Magdeburger Jungs…“ und so weiter. Die Älteren erinnern sich. Auf die Demo am Samstag, den 12. Januar, sei hier noch einmal via Fotographie hingewiesen (via lichterkarussell)

Ein paar von den Anhängern des örtlichen Fußballclubs kommen bestimmt auch. Auf welcher Seite sie anzutreffen sind? Adrenalin Magdeburg sicherlich bei den Nazis, wie es beim Rest/Block U aussieht, kann ich nicht beurteilen. Gut bei Stimme scheinen sie jedenfalls zu sein.

Immer in Überzahl, immer mit der Antifa!

Werte Lesende, mit etwas Verspätung wünscht euer Lieblingsblog ein erfolgreiches Jahr 2013. Motto? Same procedure as every year:

Coerenti, liberi, ribelli – ZIZZA LIBERO!

Viel gibt es nicht zu sagen: Hinkommen, Eintritt zahlen, ein Bier auf Matteo trinken und gute Musik hören. Die Zustände im venezianischen Knast müssen verheerend sein, die Kosten für den anstehenden Prozess sind hoch. Daher Arsch hoch – für an­ti­fa­schis­ti­sche Kur­ven und für die Frei­heit eines Freun­des!

Now it’s a party!

Die Mehrzahl der deutschen Proficlubs sagt JA zur DFL. Eine Traumehe. Ist es jetzt vorbei mit dem Spaß an der „Sinnlos-Randale“? Von wegen! Wenn uns italienische Kurven eines gelehrt haben, dann, dass es sich lohnt, zu kämpfen.

Kämpfen’. Das ist es, was wir 40 Jahre lang gemacht haben, gekämpft. Niemals vermieden, eingegrenzt, eingedämmt. Nein. Wir haben gekämpft. Und verloren.

Am Ende kann man wenigstens noch Bücher drüber schreiben. Tragische Verlierergeschichten verkaufen sich besser, als ein Heldenepos. Mir hat es übrigens außerordentlich gut gefallen, dieses „XY-Schalalala“, „Hier regiert XY“, „19XY Schalalala“ nicht volle 90 Minuten ertragen zu müssen. Damit ist es jetzt vorbei. Schade drum. Zum Glück fällt der 13.12. dieses Jahr nicht auf einen Spieltag…

Worauf wir uns einstellen können: Verbal-geficke des DFB, Pyro Pyro Pyro und Dumm&Dümmer in Dauerschleife oder Verbalradikalinskis. Denn erst wenn der letzte Fisch gerodet, der letzte Geld vergiftet, der letzte Fluss gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Stadien nicht sicher kriegt. Oder so ähnlich.

Samstag, 28.01., 13 Uhr Hachmannplatz/Hbf

Blinkt zwar rechts und unten schon die ganze Zeit, kann man aber gar nicht oft genug drauf hinweisen:

Weitere Infos, Material und den Aufruf gibt’s hier.

Rettet Nulldrei!

SPENDENKONTO der MBS

Begünstigte(r): Schöfski/Dudzak
Verwendungszweck: Rettung SV Babelsberg
Kto: 1100155836
BLZ: 160 500 00
Bank: MBS Potsdam
IBAN: DE43160500001100155836
BIC-/SWIFT-Code: WELADED1PMB

SPENDENKONTO für Cash-Group-Kunden

Begünstigte(r): Ulrich Wenzel
Verwendungszweck: SV Babelsberg Spendensammelkonto
Kto: 550541788
BLZ: 280 400 46
Bank: Commerzbank Oldenburg

Weitere Infos unter
http://www.babelsberg03.de/main.php
http://filmstadtinferno.de/
http://ultras-babelsberg.info/

Weg mit allen rechten (Hooligan-)Strukturen

In Deutschland laufen Ultras gerne durch die Straßen. Meist an Spieltagen, garniert mit viel pubertärem Gepose hinter dunkelblauen, behelmten Ketten. Manchmal fordern sie auch etwas. Nicht viel, um den unpolitischen Konsens der Kurve nicht zu stören. Aber das bisschen, was sie fordern wird aufgeblasen, als hinge ihre jeweilige Existenz davon ab. Bunt und laut und furchtbar kreativ wurde einst Berlin als Reiseziel angepeilt, die Gruppen schafften es sogar, einmal nicht mit dem Handy in der Hand alle 10 Minuten eine Wemmserei zu suchen (Magdeburg ausgenommen). Doch leider ist das Abbrennen von Bengalen nach wie vor nicht ins Grundgesetz aufgenommen worden und die Bullen sagen immer noch nicht transparent „Sorry“, nachdem sie mit dem Knüppel Leute traktiert haben. Wirklich Schade.

Dabei gibt es so viele bessere Gründe, auf eine Demonstration zu gehen. Zum Beispiel auf die der Ultras Braunschweig am 21. Mai.

So kam es im Laufe der letzten zwei Jahre im Raum Braunschweig zu mehreren Übergriffen durch Nazis. Oftmals traf diese Gewalt gezielt antifaschistische AktivistInnen aus dem Umfeld der Gruppe Ultras Braunschweig (UB). Die Angreifer stammen dabei überwiegend aus dem Hooligan-Spektrum rund um die Fanszene des Vereins Eintracht Braunschweig. Organisierte Nazis sind ein fester Bestandteil in Braunschweiger Hooligan-Strukturen und
auch in einigen Fan-Gruppen wird rechtes Gedankengut propagiert oder zumindest widerspruchslos toleriert.

Mehr zur Demo findet ihr hier.

Frohe Ostern!

Wie sieht’s jetzt in Hamburg aus?

Quäk, quäk, quäk – Thees Ulhmann’s Stimme passt(e) wunderbar zum Hamburger Wahlkampf. Die Hansestadt hat wieder einen konservativen Bürgermeister, diesmal klappte es mit der absoluten Mehrheit. Glückwunsch! 4 Jahre wird der uncharismatischste Haarausfall aller Zeiten jetzt mit seinen Freunden vom Seeheimer Kreis eine Politik „gestalten“, die Blankenese, Altona-Nord, der Schanze und Eimsbüttel nicht allzu weh tut und gleichzeitig ein paar Almosen für Mümmelmannsberg, Billstedt, Horn und Jenfeld übrig lässt. Aber die Studiengebühren sollen ja abgeschafft werden. Und die Elbphilharmonie muss die SPD ja nun leider zu Ende bauen. Und die Elbe wird natürlich vertieft, Stichwort: Wirtschaftsstandort. Der Hamburger möchte ja nun endlich wieder gut regiert werden. Wer sonst keine Probleme hat…
Ich empfehle bezüglich des ganzen Schlamassels den ZEIT-Artikel „Die Heuchel-Hanseaten“.

Die PARTEI scheint mittlerweile auf dem Vormarsch zu sein. Finde ich gut. Was ich auch gut finde:

(via teilnahmebedingungen)
is nich! 11,2% sind immer noch 11,2 zu viel. Beziehungsweise 6,3%.

Hamburg – du kotzt mich an!
Du Dorf – du kotzt mich an!

Ist ja auch bald Mittwoch…