Archiv der Kategorie 'Zonenrandgebiet'

Oops, he did it again!

„Sinnlos randlieren“, „Misthaufen“, „sich nakisch freun“ – Lehmi richtet wieder das Wort zum Volke.

Holger guckt jetzt heimlich nur noch SKY!

Eintracht spricht Haus- und Stadionverbot gegen Apfel aus – Keine Duldung von rechtem Gedankengut

„Wir distanzieren uns erneut – wie schon seit langer Zeit – von jedwedem rechten Gedankengut. Eintracht Braunschweig ist fest entschlossen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um jede Äußerung von rechtem Gedankengut im Zusammenhang mit Eintracht Braunschweig zu unterbinden. Wir werden daher auch gegenüber Herrn Apfel alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel nutzen und mit sofortiger Wirkung ein Stadion- und Hausverbot aussprechen, um ihn so dauerhaft aus dem Stadion fernzuhalten. Die Angelegenheit wurde bereits unseren Rechtsanwälten übergeben“, so Eintracht-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt.

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ENDLICH passiert mal etwas in Braunschweig. Ob dies der Startpunkt konsequenten Handelns gegen Rechtsextremismus seitens der Vereinsführung oder bereits das Ende der Fahnenstange ist, bleibt abzuwarten. Holger Apfel wird sich fortan mit seinen Fascho-Freunden einen SKY-Decoder zulegen müssen. Oder auf die Sportschau warten. Oder Streams schauen. Oder oder oder.

Holger freut sich auf die Bundesliga!


(Holger Apfel (l.) mit Christian Hehl)

Nach dem Braunschweiger Aufstieg in die Erste Bundesliga gönnte sich der Zonenrand noch den obligatorischen Platzsturm, bei dem auch ganz normale Arier, wie dieses Exemplar, von der Tribüne auf den Rasen gespült wurden. Braunschweig und Mannem: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Chapeau MoPo!

„Ultras von Hansa Rostock zünden Bengalos“ – Die Hamburger Morgenpost übertrifft sich wieder einmal selbst. Copy/Paste von dpa-Meldungen scheint in den Redaktionsräumen noch zu funktionieren, bei der Bebilderung stoßen die „Journalisten“ bereits an ihre Schaffensgrenzen.

Dresden brennt (endlich) wieder!

Feuer frei. Ultras Dynamo solidarisieren sich, spät, aber immerhin, mit den Alliierten und zeigen dem heulenden Dresdner Opfervolk mal, was sie von ihrer Geschichtsverklärung halten – gor nüschte. Den Sturm auf die Frauenkirche verhinderte angeblich die heranrückende Miliz. Spielverderber.

Kommentare

Mal was in eigener Sache. Neu ist das Thema „Kommentare“ auf diesem Blog nicht, ich glaube jedoch bisher versäumt zu haben, eine generelles Statement dazu abzugeben. Die hier erscheinenden Artikel lösen – zum Teil – heftige Reaktionen aus, bei denen ich dann die Wahl habe, eben jene freizuschalten oder eben nicht. Bei einigen Artikeln (der über Nürnberg ist aktueller Anlass, nicht Ursache) nimmt das mit den kontextfreien Beleidigungen gern einmal etwas über Hand, woraufhin sie im Giftschrank dieses Blogs bleiben. Zensur, Zensur! Jaja. Das wird auch weiterhin so praktiziert, ich wollt’s nur mal gesagt haben. Wenn ihr eure Meinung hier lesen wollt, dann reißt euch mal zusammen.

P.S.: Wenn mir Menschen etwas persönlich mitteilen wollen oder mich gar direkt ansprechen, können sie auch gerne ihren Namen hinterlassen. Woher soll ich schließlich wissen, wer hier sonst über was „kotzt“?

So, hier noch was für die Synapsen: Lautern – DYNAMO. Geil.

„Mir müssen widder in den Wald…“

Das Für und Wider der Protestkultur

Ohnmacht, Pfiffe, Auseinandersetzungen – wer die letzten Tage Revue passieren lässt, dem wird das knirschende Unterholz im Fanlager nicht verborgen geblieben sein. Während es auf Schalke gewohnt handfest zur Sache geht, gab sich das Braunschweiger Assi-Volk nur verbal was auf die Glocke und die Fastnacht-Ultras sind überrascht , dass sie zum Karneval-Image ihres Clubs gehören und gefälligst zu singen haben. Ach ja, die Rauten haben den von ihnen eingeführten Trend wieder torpediert und kein Banner angezündet, Schade.

Was verdeutlicht dieser Protest? Neben dem Riss zwischen „Normalos“ und „aktiven Fans“ wohl viel mehr, welche Welten zwischen unterschiedlichen Fanszenen liegen und wie platt/beachtlich sie mit ihren Aktionen gegen das DFL-Sicherheitspapier agieren. Die Sad Toyz Leverkusen tun sich erneut als Anführer der Bauernrevolution hervor:



Alleine das „Lieber Außen-Ultra…“-Transpi – die Mutter der Dummen arbeitet scheinbar im Bayer-Werk und war in den letzten 16-25 Jahren deutlich zu häufig schwanger.

Überragend gut – Dynamo.

Apropos Dynamo: Auf den Tumblr-Blog von ELBKICKER möchte ich noch einmal gesondert hinweisen. Auch überragend gut.

Nachtrag: Eine ähnliche Bilderstrecke existiert ebenfalls bei Dinge, die da sind. Möge der Hinweis darauf etwas forsch formuliert gewesen sein, weise ich dennoch gerne darauf hin. Rotfront!

Stil vor Talent IV

Peinlich geht die Testspiel-Welt zu Grunde, liebe Dynamos. Habe ich euch vor kurzem noch attestiert, den 19. Buchstaben des Alphabets inflationär zu verwenden, scheint ihr mit dem „Y“ gehörig auf Kriegsfuß zu stehen. Habt ihr nie auf die Nummernschilder von den Bundeswehrautos geguckt, wenn mal wieder einer eurer „Krieger“ in ner Blechkiste aus Afghanistan/Kosovo wieder kam? You‘re shit and you know you are.

Brenn, Nazi, brenn.

Schon krass, was sich im Vorstand der SGE so tummelt und was dort für Entscheidungen getroffen werden:

„Ich bin dafür, dass die Grundlagen für eine Art eigenen Ordnungsdienst geschaffen werden, der uns bei Auswärtsspielen begleitet. Nur muss dieser Dienst auch ein Zugriffsrecht bekommen, was bisher nicht der Fall ist, weil das Hausrecht der gastgebenden Vereine unserem Ordnungsdienst auswärts kaum Handlungsspielraum erlaubt.

Fortsetzung folgt…

Stil vor Talent III

He, she, it – das s muss mit. Jahrelanges Mantra meiner Englischlehrer. In Dresden jedoch scheinen auch die Germanisten gefallen am 19. Buchstaben des Alphabets gefunden zu haben, folgerichtig verwenden die „Kinder der Wende“ es auch heute noch inflationär. Zaunsfahnen. Ein Wort wie in Stein gemeißelt. Und von denen gibt es noch viel mehr. Sinnlos, rausrammeln, orweiten. Müsst ihr sehen „Jungs, okay?“.

Hans Peter Geerdes lud sich ein paar Rauten ein, um im Studio die offizielle (?) Torhymne für die kommende Bundesligasaison einzusingen. „Always Hamburg“. Wird aller Voraussicht nach nicht so häufig laufen. Salonkommunist halt.

Zum Schluss wieder was aus der Kategorie „Geschmackssache“, mir gefällt’s ganz gut.

(via forsythia)